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Bericht zu |
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| Songwriters
-in-the-Round
am Mittwoch, den 06. April 2005 21:00 Uhr
Mit den Featured Writers:
Wayne Morris, Gruppe S.A.M.T.
und Mathew James White
Gastgeber: TOM CUNNINGHAM |
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Mit Frühlingsbeginn war Tom Cunningham´s Songwriters-in-the-Round
wieder im Soda-Salon der Kulturbrauerei zu Gast. Angekündigt waren
erneut großartige Featured Writers und wie der Abend zeigen sollte,
waren diese positiven „Vorschuss-Lorbeeren“ äußerst
berechtigt.
Da
war zum einen Wayne Morris,
gebürtiger Brite, aber seit Jahren in Hamburg lebend und in der dortigen
Musikszene bestens bekannt. Schon einmal war er bei Tom als Featured Writer
zu Gast, allerdings in Hamburg, daher allerbester Grund, ihn nach Berlin
einzuladen. Wayne LEBT seine Musik und man spürt, dass er ein großartiger
Bandmusiker ist, der sich ständig musikalisch einbringen muss bei
allem, was so in der Runde passiert. Dies geschah natürlich sehr
zur Freude und auch zum Staunen des Publikums, denn manches wirkte wie
geprobt, aber weit gefehlt - alles Improvisation, Können und absolute
Professionalität! Seine meist rockigen Songs sind ursprünglich
und mitreißend – einfach ein Erlebnis! Thanks a lot, Wayne!

Die Gruppe S.A.M.T. wurde
von Tom in folgender „Lang“-Form angekündigt: Sanft-Anmutig-Modern-Total!
Und das trifft wirklich zu auf die 3 jungen Singer/Songwriter aus Berlin,
die sehr einfühlsame Balladen in deutscher Sprache schreiben und
performen. Pamela Bethke besticht durch ihre klare, umfangreiche, zuweilen
sanfte, aber stets ausdrucksstarke Stimme und inzwischen durch moderne
Percussion, vor allem auf dem Cajon. Nora Bösel zelebriert ein wunderschönes
Geigenspiel dazu und rundet als 2. Stimme den Gesangspart ab, während
Arndt Bethke mit seinen Gitarrengrooves Modernität einbringt, mit
seiner konzertanten Spielweise und ebenfalls Gesang überzeugt, so
dass die Songs als gemeinsames Produkt zum totalen Erlebnis werden.
Sein
Debüt in Deutschland gab an diesem Abend Mathew
James White, ein junger Singer/Songwriter aus Neuseeland,
der seit einiger Zeit in London lebt und hier auch sein neuestes Album
produziert hat. Damit geht er derzeit auf Deutschland-Tour, um es vorzustellen
und kam so auch in den SODA-Salon nach Berlin. Seine Songs können
als Pop-Rock bezeichnet werden und das Publikum durfte sich davon überzeugen,
dass sie in jedem Fall über sehr eingängige Hooklines verfügen,
so dass man erwarten darf, bald mehr von ihm in den Charts zu hören
– wir wünschen es ihm sehr! Seine Stimme hat etwas Außergewöhnliches,
Hörenswertes und das Publikum machte ihm mit berechtigt viel Applaus
Mut für seine weitere Promotiontour in Deutschland.
Tom Cunningham, der Initiator, Promotor, Organisator und
gastgebende Featured Writer dieser Show, kam gerade von einer Schweden-Tour
zurück und hatte mehrere neue Songs im Gepäck, von denen er
2 neue vorstellte, „Love Shine“ und „How the Story Ends“
- wunderbar anzuhören und sehr eingängig. Auch von seinem aktuellen
Longplayer „A Beautiful Lie“ performte er einen Song, neben
bereits bekannten, die vom Publikum gern mitgesungen wurden. Tom unterstützte
auch in dieser Show seine Featured Writers musikalisch durch seine Gitarrenimprovisationen
auf besondere Weise, denn inzwischen sind seine Soli nicht nur sehr beliebt,
sondern werden auch schon erwartet und diesem Ansinnen kommt er stets
mit neuen Ideen und hoch professionell nach. Immer wieder ein absoluter
Hörgenuss!
Auf dem 5. Stuhl waren an
diesem Abend diese Singer/Songwriter zu Gast, die den Abend musikalisch
ergänzten und abrundeten:
Oliver Fey, Gay Frazier mit Tochter Shavonne, FrÄnk

Peter Jack, Wolfgang Heinze

Barbara Cuesta, Rüdiger Kebe, McKinley Black
Oliver Fey aus
Wupperthal, aber seit einigen Jahren in Berlin lebend, mit einem rockigen,
deutschsprachigen Song – sehr ansprechend.
Gay Frazier und ihre Tochter
Shavonne sorgen stets für
Gänsehaut-Feeling mit ihren warmen Gesangsparts und dem konzertanten
Gitarrenspiel von Gay.
FrÄnk, der „Bluesman“
aus Berlin, besang die Musik als Zufluchtsort, als „Resort“,
welch interessantes Gleichnis.
Peter Jack präsentierte
einen deutschen Blues mit Biss, der sich thematisch mit der „neuen
Armut“ in Deutschland befasste.
Wolfgang Heinze, langjährig
bekannt in der Berliner Musikszene als brillanter Gitarrist, nahm mit
„Beinah“ sein Tennisspiel auf´s Korn, natürlich
nach spanischen Rhythmen, die er so liebt.
Barbara Cuesta stellte einen
gerade fertig geschriebenen Song vor, ein schönes, deutschsprachiges
Liebeslied.
Rüdiger Kebe erklärte
in einem von der Musik und seiner Stimme her sehr ausdrucksstarken Song,
was in einer Beziehung wichtig ist.
McKinley Black wurde wie
immer begeistert begrüßt und dankte es ihrem Publikum mit witzigem
Smalltalk und einem ihrer eingängigen Songs mit Powerstimme, „Rumors“
– stets ein Highlight in Tom´s Show –SUPER!

Mathew James White, Nora Bösel, Tom Cunningham, Arndt Bethke, Pam
Bethke, Wayne Morris
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